Die Schafe

Ich halte Ostfriesische Milchschafe (kurz OFM) der Milch wegen, sowie Barbados Blackbelly, eine Haarschafrasse.
Eine kleine Erklärung für den, der sich über diese gänzlich unterschiedliche Rassenzusammenstellung wundert: Die Ostfriesen sind die einzige deutsche Milchschafrasse und vom Aussterben bedroht. Schafmilch und der Käse daraus ist für mich das Beste, was es gibt. Die Rasse hat aber auch Nachteile: Mir schmeckt das Fleisch nur, wenn die Tiere sehr jung geschlachtet werden. Später finde ich es geschmacklich langweilig. Ein weiterer Nachteil ist die große Mitteilungsbedürftigkeit dieser Rasse. Das häufige Blöken kann schon reichlich nervig sein. Da ich die Tiere mitten in der Stadt halte und die Nachbarn nicht verärgern möchte, kann ich von dieser Rasse nur wenige Tiere halten.

Die Barbados Blackbelly (kurz BBB) sind das genaue Gegenteil. Sie sind sehr ruhige Tiere und das Fleisch ist delikat mit einem Hauch von Wildgeschmack.
Beide Rassen vereint etwas für Schafe untypisches: Sie sind von Natur aus in der Regel nicht berührungsscheu. Das ist für mich wichtig, weil ich zum Weidenwechsel über eine Straße und die Tiere führen muss.
Als Bock setze ich im Wechsel Ostfriesen und Blackbellys ein, manche Jahre habe ich auch für jede Rasse einen Bock. Grundsätzlich ist mein Ziel Reinrassigkeit zu erhalten. Daher werde ich nur besonders vielversprechende weibliche Kreuzungslämmer behalten.

Die Ostfriesischen Milchschafe


Mari

Mari, OFM, *2013


Gina

Gina, OFM, *2014


Freda

Freda, Versuchskreuzung aus OFM und BBB, *2015



Henri

Henri, OFM, *2017


Die Barbados Blackbelly


Lori

Lori BBB, *2009


Lina

Bild folgt
Lina, BBB, *2017, Tochter von Lori


Martha


Leni BBB, *2014


Nora

Nora BBB, *2015

Josch

Josch ist auf dem Bild erst 2 Monate alt und muss noch etwas wachsen. Er ist eine Mischung aus 70% BBB, 5% Dorper und 25% Milchschaf






© 2009-2010 Birgit Lumma Letzte Änderung: Tomatenlust 19.11.2017
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