Toggenburger


Die Toggenburger Ziege kommt aus der Schweiz und ist eng verwandt mit der Thüringer Waldziege, die von ihr abstammt. Toggenburger wurden früher nur langhaarig gezüchtet, was man heute leider selten sieht. Die Farbe variiert von grau zu braun mit hellen Abzeichen, die ihr wie auch der Thüringer Waldziege ein markantes Aussehen verleiht. Im Gegensatz zu anderen Milchziegen ist sie eher klein und kräftig gebaut.

Thüringer Waldziege (TWZ)


Von dieser aus Thüringen stammenden Milchziege gab es vor wenigen Jahren nur noch einen Bestand von ca. 200 eingetragenen Tieren. Es gibt sie in braun und in schwarz mit weißen Abzeichen, wobei die Anzahl der braunen Tiere überwiegt.
Thüringer Waldziege, gehörnt

Bei beiden Rassen gibt es gehörnte, sowie genetisch hornlose Tiere - unabhängig vom Geschlecht.

Zu meiner Herde gehören leider nur noch wenige Ziegen dieser Rassen. Meinen anfänglichen Enthusiasmus zur Erhaltung der Arten beitragen zu wollen habe ich nach 6 Jahren Zucht begraben müssen wegen mangelnder Nachfrage an lebenden Tieren. Ich bin daher auf eine gefragtere Rasse umgestiegen.
Meine Tiere sind genetisch hornlos. Sie leben in Robusthaltung, das heißt sie leben in einem Offenstall mit freiem Zugang zur Gesamtgrundstücksfläche. Gefüttert werden Sie mit Heu, Nadel- und Laubgehölzen und Blättern. Die laktierenden Ziegen bekommen zusätzlich noch Walzhafer und -gerste, sowie während der Laktation Sonnenblumenkerne und Leinschrot als Proteinquelle. Beim Futter lege ich Wert auf regionale, gentechnikfreie und möglichst biologische Futtermittel.

Wenn die Lämmer abgesetzt sind werden die Mütter gemolken. Die Milch verarbeite ich zu leckerem Käse.
Lotta

Auf dem Bild sehen Sie die Thüringer Waldziege Lotta mit vollem Euter kurz vor dem Melken.

Lotta war eine meiner ersten Ziegen und lebt nicht mehr.

© 2009-2010 Birgit Lumma Letzte Änderung: Tomatenlust 19.11.2017
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